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Gründungsgeneralversammlung

Zur ersten Vollversammlung kamen 120 Bürger
Es waren noch keine zwölf Stunden nach der Vollversammlung des neu gegründeten Heimatvereins vergangen, als einige beherzte Bürger bereits zur Tat schritten. Sie befestigten die Gartenstraße, den Verbindungsweg von der Dorfstraße zum Steinpatt. Damit wurde für viele ungeahnt schnell, bereits die erste Stufe des Planes verwirklicht, die den Ausbau von idealen Spazierwegen im landschaftlichen schönen Ostenfelde zum Ziel hat.
Rund 120 Männer und Frauen waren im Saal Schüttkemper-Kröger anwesend, als Dr. Vermathen die Versammlung eröffnete. Der gute Besuch bildete denn auch ein gutes Omen für die Arbeit des Heimatvereins, der sich so viel für die nächsten Jahre vorgenommen hat. Was er will, das brachte die Satzung zum Ausdruck, die Amtsdirektor Maibom verfasst hatte. Kurz gesagt will der Verein das heimatliche Brauchtum pflegen, zur Verschönerung des Ortsbildes anregen, das Landschaftsbild in seiner Ursprünglichkeit bewahren und das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Ostenfelder stärken.
Voll bestätigt wurde auch der Vorstand, der von den ersten Gründungsmitgliedern in der Besprechung am 12. Januar kommissarisch bestimmt worden war.

1. Vorsitzender Dr. Heinrich Vermathen, 2. Vorsitzender Bürgermeister Kleigrewe, Kassierer Heinrich Stemmer, Schriftführer Bernd Werth, Beisitzer Freiherr von Nagel-Doornnick, Franz Averbeck und neu dazu Klemens Senger. Bestätigt wurden auch die Ausschüsse. Dem Wegeausschuss gehören an: Dr. Heinrich Vermathen, Friedel Kleigrewe, Hans Joachim Bausch, Graf Ballestrem, Heinrich Stemmer und Heinrich Schmerling. Die Besetzung des Öffentlichkeitsausschusses, der dafür sorgen soll, dass nach ersten vorbereiteten Maßnahmen (Schaffung von Spazierwegen und Parkplätzen, Absperrung des Vornholzer Geländes an Wochenenden und Feiertagen) der Ruf Ostenfelde werbewirksam wird: Bernd Werth, Franz Averbeck, Anton Herglotz, Georg Tewes und Heinrich Maibom.

Die Vereine wurden an diesem Abend gebeten, je ein Mitglied zu benennen, das in einem Beirat gesandt wird. Dieser Beirat soll dem Vorstand in Zukunft anregend zur Seite stehen.

Zu beginn zeigte Klemens Senger der Versammlung eine Reihe von Bildern aus der schönen Heimat Ostenfelde, Bilder, die viele Heimatfreunde erst nach zweimaligen Hisehen wieder erkannten. Bilder, die Ostenfelde im Glanze seiner Schönheit zeigten. Dr. Vermathen: „So schön ist Ostenfelde nicht überall, aber so schön soll es überall werden“.

Der Abend klang melodisch aus mit dem Heimatlied, das einst von Pfarrer Lehmköster getextet und komponiert worden war. Die Tatsache, dass die meisten Anwesenden dieses Liedgut über die Zeit gerettet hatten, bewies, dass der Heimatgedanke ohne Verein stets still geschlummert hatte.

Zum 40 jährigen Jubiläum am 08.06.2008 wird die ganze Geschichte des Heimatvereins in einer
96 seitigen Festschrift dokumentiert.

Auf dem Foto sieht man Dr. Heinrich Vermathen der 1. Vorsitzender war von 1968, also von der Gründung, bis 1976.